Jacqueline Stanchly

Junior Translator, Translation, Frankfurt

Will_Martin

Seit Dezember 2019 bei Linklaters.

 

 

 

 

 

 


Wie sieht Ihr "typischer" Arbeitstag aus?

Einen „typischen“ Arbeitstag gibt es im Übersetzungsteam eigentlich nicht. Jeder Tag ist anders. Man weiß nie, was man auf den Schreibtisch bekommt. Selbst wenn am Tag vorher noch alles durchgeplant war, kann spontan auch wieder alles umgeworfen werden. So bleibt es auf jeden Fall immer spannend.

 

Was ist das Besondere an Ihrem Team?

Unser Team zeichnet sich für mich auf jeden Fall durch Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft aus. Auch wenn es mal stressig wird, kann man sich immer darauf verlassen, dass die Anderen einen unterstützen, egal, ob sie ihr Wissen oder Tipps und Tricks weitergeben oder mentale Unterstützung bieten. Und Humor steht bei uns auch ganz weit vorn; da werden auch mal in stressigen Momenten lustige E-Mails verschickt oder am Telefon Tränen gelacht, um die Stimmung so wieder etwas aufzulockern.

 

Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrer Arbeit bei Linklaters?

Definitiv die Abwechslung – nicht nur, dass man verschiedene Aufgaben hat und nicht nur übersetzt, sondern vor allem auch die Abwechslung bei den Übersetzungen selbst. Wir haben so viele verschiedene Textarten zu übersetzen und dadurch, dass die Mandanten aus unterschiedlichen Branchen kommen, auch Texte aus den verschiedensten Fachgebieten. Da übersetzt man an einem Tag etwas aus dem Automobilbereich, am nächsten einen medizinischen Text und am dritten Tag dann etwas aus dem Bereich Telekommunikation. Das ist wirklich spannend, immer etwas Neues zu recherchieren und sich einzulesen; man lernt sehr viel.

 

Was hat Sie zu Linklaters geführt?

Ich habe damals den Vortrag von Melanie Thielen-Schwintek bei uns an der Universität in Germersheim gehört, dachte zu dem Zeitpunkt aber noch, dass die Arbeit in einer Großkanzlei bestimmt nicht mein Ding sei. Während meines Praktikums in einem IT-Unternehmen habe ich mich dann nach Stellen umgeschaut und die Ausschreibung für ein Praktikum bei Linklaters entdeckt. Da dachte ich dann, über ein Praktikum könnte ich ja vielleicht doch mal reinschnuppern. Das habe ich dann auch getan und bin nun seit Mai 2019 hier und seit März 2020 in Festanstellung. Es lohnt sich also immer, auch mal Dinge auszuprobieren, von denen man vielleicht erst nicht denkt, dass sie etwas für einen sind.