Einblick ins Praktikum

Global Summer Students' Programme in London

Im Rahmen unseres Global Summer Students' Programme (GSSP) hatte Céline die Möglichkeit das Linklaters Headoffice in London kennenzulernen und für neun Tage unsere britischen KollegInnen zu unterstützen. Über ihre gewonnenen Eindrücke berichtet sie im Interview:


City of London

 

Wie bist Du auf Linklaters aufmerksam geworden und warum hast Du dich für das Praktikum im Rahmen von Experience@Linklaters entschieden?

 

Ich bin durch eine Karrieremesse bei uns an der Uni auf Linklaters aufmerksam geworden. Das sehr sympathische HR-Team vermittelte mir direkt einen sehr offenen, internationalen Eindruck von Linklaters und wir tauschten Kontaktdaten aus. Zu Haus angekommen warf ich direkt einen Blick auf die Homepage und habe mir die Struktur des Praktikantenprogramms und Erfahrungsberichte angeschaut. Das dadurch vermittelte Gesamtbild der Kanzlei bekräftigte mich in dem Entschluss, mich für das Praktikantenprogramm zu bewerben.

 

 

Wie kam es, dass Du am GSSP teilnehmen konntest?

 

Seit meinem Praktikum im Sommer 2018 im Frankfurter Büro blieb ich mit meiner Mentorin aus dem Fachbereich in Kontakt. Im März dieses Jahres erhielt ich dann einen Anruf und sie eröffnete mir, dass sie mich für das GSSP vorgeschlagen hat. Das hat mich sehr gefreut, denn dadurch bekam ich unverhofft die Möglichkeit auch vor dem Referendariat noch einmal Linklaters-Luft zu schnuppern.

 

 

Wie war dein Start in London?

 

Wir Praktikanten wurden alle in demselben Appartementkomplex untergebracht, sodass wir uns schon am Abend vor Praktikumsbeginn in gemütlicher Runde zum Kennenlernen getroffen haben. Am Montagmorgen sind wir dann auch gemeinsam den kurzen Fußweg zur Kanzlei gegangen und wurden dann von dem HR-Team in London herzlich willkommen geheißen. Nach einer Vorstellungsrunde und ein paar Ice-Breakern bekamen wir schnell einen Eindruck davon, mit wem wir in unser knapp zweiwöchiges Abenteuer starten würden.

 

 

Wie war die Atmosphäre in London mit den anderen Teilnehmern?

 

Die Atmosphäre zwischen uns Teilnehmern war sehr locker. Das GSSP ermöglichte es mir Jurastudenten aus China, Schweden, Portugal, Spanien und den Niederlanden kennenzulernen und mich mit ihnen über ihr (Studenten)-leben, die politische Lage und Gott und die Welt auszutauschen. Wir haben jeden Abend gemeinsam etwas unternommen, sind schnell zusammengewachsen und haben auch den Geburtstag eines Mitpraktikanten gemeinsam gefeiert. Dabei war auch das Verhältnis zum HR-Team und den Trainees sehr entspannt. So organisierte Linklaters unter anderem einen Ping-Pong-Abend. Dort bekamen wir die Gelegenheit in lockerer Atmosphäre Trainees, die schon einige Zeit bei Linklaters arbeiten, nach ihren Erfahrungen zu fragen.

 

 

Wie war es für dich in einem anderen Rechtssystem zu arbeiten?

 

Aus der Universität hatte ich so gut wie keine Kenntnisse über das englische Rechtssystem. Daher freute ich mich sehr von Dozenten der University of Law und Linklaters-Anwälten eine Einführung in das Rechtssystem und in die dortige juristische Ausbildung zu bekommen. Die Lehrveranstaltungen bestanden dabei nicht nur aus Frontalunterricht, sondern auch aus Präsentationen und Gruppendiskussionen. In der zweiten Woche verbrachten wir Praktikanten Zeit in unseren Fachbereichen. Mein Mentor nahm sich direkt Zeit für mich und erzählte mir, wieso er sich für Linklaters entschieden hat und was ihn an seinem Job so fasziniert. Direkt danach skizzierte er mir die Struktur eines Falls und bezog mich sodann in den Arbeitsalltag mit ein. Dabei hatte ich immer das Gefühl, um Rat fragen zu können. Dadurch, dass wir zu Beginn eine Einführung in das englische Rechtssystem bekommen haben, fühlte ich mich auch im fremden Land juristisch gut vorbereitet. Ich fühlte mich sehr schnell sehr wohl.

 

 

Gibt es etwas das du fachlich oder vielleicht auch privat aus der Zeit in London mitgenommen hast?

 

Durch die Zeit in London habe ich nicht nur die Chance bekommen, mich fachlich weiterzuentwickeln, sondern bin auch persönlich gewachsen. Ich habe gelernt, dass man sich mit genug Wissbegierde und Freude am Fach auch in einer anderen Jurisdiktion schnell zurechtfinden und seinen Beitrag leisten kann. Sehr motivierend waren für mich auch die Übungen zur Rhetorik und zum Personal Branding. Was in dem „normalen“ Universitätsalltag in Deutschland ab und an etwas zu kurz kommt, durfte ich beim GSSP lernen. Darüber hinaus konnte ich einen neuen Fachbereich kennenlernen. Während ich in Frankfurt im Corporate/M&A arbeitete, verbrachte ich meine Zeit in London im Team Projects. Der Einblick in zwei Fachbereiche trug bei mir zu einem besseren Verständnis des Zusammenspiels der verschiedenen Fachbereiche in der Kanzlei bei.

 

 

Was war Dein Highlight und Dein „Must – See“ und „Must-Do“ -sowohl London als auch im Linklaters Büro?

 

Das juristische Highlight war mein erster Tag im Fachbereich. An diesem Tag konnte ich meine in der ersten Woche erworbenen Kenntnisse anwenden und mich direkt mit den Anwälten über ihre Karrierelaufbahn austauschen. Ein tägliches Highlight war das Essen im Londoner Office. Im „Silks“ hat man täglich die Auswahl zwischen zahlreichen gesunden und leckeren Gerichten und Snacks aus aller Welt. Ein kulturelles Highlight war unser Musicalabend, an dem wir gemeinsam mit dem HR-Team Aladdin schauten und den wir Salsa tanzend beendeten.

 

 

Dein persönliches Fazit:

 

Die Teilnahme am GSSP empfehle ich jedem neugierigen, aufgeschlossenen Studenten weiter. Linklaters ermöglicht einen intensiven Einblick in die Arbeit einer internationalen Großkanzlei. In dieser Zeit bildet man sich nicht nur fachlich weiter, sondern schließt auch Freundschaften zu Studenten aus aller Welt. 

 

 

Mehr Informationen zum Praktikantenprogramm finden Sie hier!

 

Zurück zur Übersicht