Gaby Grintsch

Receptionist, Operations, M√ľnchen

Voron_Christina

Seit März 2019 bei Linklaters.

 

 

 

 

 


Wie sieht Ihr "typischer" Arbeitstag aus?

Mein Tag beginnt mit einem Rundgang durch die Konferenzetage. Ich prüfe alles auf Sauberkeit, ob alle Lichter angehen und ob die Plätze eingerichtet sind. Anschließend werden die Tageszeitungen verteilt und der Briefkasten geleert.

Das Übergabeprotokoll der Spätschicht vom Vortag wartet schon in Outlook auf mich und informiert mich, ob gleich etwas Dringendes zu erledigen ist. Man kann eigentlich nie wissen was ansteht, an manchen Tagen ist man nur unterwegs.

Der DHL-Bote mit den Kuriersendungen kommt und gleichzeitig benötigt jemand Hilfe. Im nächsten Moment klingelt das Telefon, während der Mandant aus dem Konferenzraum einen Kaffee möchte. Parallel dazu wird ein Taxi benötigt, Fristen gescannt und Rechnungen bearbeitet.

Gegen Ende des Tages wird das Küchen-Office gereinigt und Getränke aufgefüllt, die Post zur Abholung frankiert, wie auch die Kuriere bearbeitet. Die Kaffeepause für den nächsten Tag vorbereitet, der abendliche Rundgang und das Übergabeprotokoll geschrieben.

 

Was macht gute Teamarbeit für Sie aus?

Sich auszutauschen, miteinander zu arbeiten und nicht nebeneinander. Sich gegenseitig helfen, fordern und fördern. Ich komme aus der Gastronomie, weshalb die Arbeit am Computer teilweise neu für mich war. Das Team hat sich wirklich gut um mich gekümmert und mich sehr bei der Einarbeitung unterstützt. Dadurch wurde mir schnell die Angst genommen, die ich vorher hatte. Mittlerweile brauchen wir uns oft nur noch anzuschauen und jeder weiß sofort, was er zu tun hat.

 

Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrer Arbeit bei Linklaters?

Besonders positiv überrascht hat mich der respektvolle Umgangston untereinander, das kannte ich so nicht. Die abwechslungsreiche Zusammenarbeit mit Persönlichkeiten verschiedenster Alters- und Berufsgruppen genieße ich sehr. Ich fühle mich auch von den Partnerinnen und Partnern der Kanzlei wertgeschätzt und erlebe die Gespräche auf Augenhöhe. Hin und wieder kommt jemand vorbei, fragt wie es einem geht und ob ich mich wohl fühle. Gerade am Anfang hat mir das sehr gutgetan.

 

Was war das rührendste Erlebnis bei Linklaters?

Ich erinnere mich noch gut an die Verabschiedung einer langjährigen Kollegin, die mich zu meiner Anfangszeit eingearbeitet und wahnsinnig unterstützt hat. An diesem Tag kam fast der ganze Standort zusammen, um auf sie anzustoßen und ihr nochmals Danke zu sagen. Der Partner, der sie damals eingestellt hatte, ließ es sich nicht nehmen, eine schöne Rede für sie zu halten. Es war eine sehr rührende Geste und Feier.